Wie kommt die Feuerwehr zum Böllerschiessen.
Wir fünf Kameraden Bruno Gromann, Oliver Bächle, Rainer Duttlinger, Wolfgang Metzler, Jürgen Schlaffmann der Freiwilligen Feuerwehr Riedern am Wald entschlossen uns 1998, die Böllerkanone der Gemeinde aus den 30er Jahren der Firma Wening in Pilsting ( Bayern) wieder zu restaurieren und die alte Tradition wieder aufleben zu lassen. Bevor wir wieder schießen durften, mussten wir sie erst entrosten und reparieren, sowie neue Kartuschen anfertigen lassen, was gar nicht so einfach war. In einer Fachstelle in Ulm wurden sie technisch geprüft und eingeschossen. Anschließend mussten wir einen eintägigen Lehrgang mit Prüfung zum Böllerschützen in Engen absolvieren, die wir alle mit Bravour bestanden.
Am 30.05.1999 war es dann soweit, zum Fronleichnamfest nahmen wir dann wieder die Tradition zum Böllerschiessen auf und freuen uns zunehmender Beliebtheit der Bevölkerung.
Und einen besonderen Dank an die Ortschaftsverwaltung, die die Kosten für die Restaurierung übernahm.
Aus den Geschichtsbüchern
Nach dem ersten Weltkrieg begann Karl Gänswein mit einem Standböller das Böllerschiessen in Riedern am Wald. In den 30er Jahren wurde dann die Salutkanone in der Gemeinde angeschafft und man ließ die Tradition nach dem zweiten Weltkrieg wider aufleben. Wilhelm Duttlinger löste Karl Gänswein 1963 ab und führte das Schießen bis 1973 weiter. Wegen der Funktionsuntüchtigkeit der Kanone wurde dann das Schießen unterbrochen.
Unsere Kanone Kanonenzubehör Kanonenkugel ?